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Einladung zum Dialog„Zur Zusammenarbeit von Kommunen, Institutionen und Ehrenamt“ Veranstaltung der Akademie Ehrenamt in Kooperation mit der Sparkasse im Kreis Warendorf am 21. November 2007 in Münster Einführungsvortrag „Zur Zusammenarbeit von Kommunen, Institutionen und Ehrenamt“ von Stefan Bischoff, ISAB-Institut Köln Sehr geehrter Herr Landrat Dr. Gericke, Sehr geehrte Frau Paschert-Engelke, Sehr geehrter Herr Bloemker, Meine Damen und Herren, es freut mich, dass ich heute Abend bei Ihnen hier im Kreis Warendorf sein kann, um über ein Thema zu diskutieren, das für unsere Zukunftsfähigkeit von großer Bedeutung ist. Es geht um das Thema „Freiwillige bzw. freiwilliges En-gagement“ und um den Stellenwert des freiwilligen Engagements für die Gestaltung unserer Zukunft. Bevor ich mich dem Kern meines Vortrages zuwende, also der Zusammenarbeit von Kommunen, Institutionen und Freiwilligen, möchte ich zunächst kurz der Frage nachgehen, welche Parameter für unsere Zukunft denn eigentlich von Bedeutung sind. Neben den großen Themen wie Klimawandel und Globalisierung, die fast täglich in den Medien angesprochen werden, ist es insbesondere das Thema „Demografischer Wandel“, das uns je nach Perspektive als Horrorbild oder als Chance vor Augen geführt wird. Aber was stimmt an diesen Bildern? Fest steht, und dies wird heute niemand mehr ernstlich in Abrede stellen, dass der „Demografische Wandel“ nicht irgendwann kommen wird, sondern dass wir uns bereits mitten in diesen demografischen Veränderungen befinden. Folie 2 Die demografischen Veränderungen in Deutschland gekennzeichnet durch Alte-rung, Schrumpfung und Migration, werden in Ausmaß und Wirkung ohne Bei-spiel sein und alle Kommunen unmittelbar oder mittelbar unausweichlich treffen, und es werden davon fast alle Bereiche des persönlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens betroffen sein. Vieles davon ist heute schon Realität, wenngleich in regionaler Hinsicht in unterschiedlicher Intensität. Folie 3 - Der Demografische Wandel in Deutschland vollzieht sich regional sehr unterschiedlich. Dabei verläuft die Trennungslinie, wie häufig verkürzt dargestellt, nicht allein zwischen dem Osten und Westen Deutschlands. - Boomende Regionen um Ballungsräume mit guten Wachstums- und Entwicklungschancen werden „abgehängte Regionen“ gegenüber stehen, u.a. strukturschwachen ländlichen Räumen. - Räumliche Ungleichheiten werden in den nächsten Jahrzehnten zunehmen. Wir werden in Deutschland in Zukunft nicht mehr Gleichheit, sondern mehr Verschiedenartigkeit der Lebensverhältnisse vorfinden. - Entscheidend sind die gesellschaftlichen Folgen der demografischen und ökonomischen Veränderungen – zukünftige Teilhabechancen und Lebensbedingungen hängen zunehmend vom Wohnort, von institutionellen Rahmenbedingungen und individuellen Mobilisierungskräften ab. Folie 4 Anzeichen des „Niedergangs“ in abgehängten Regionen - Geringes Wirtschaftswachstum - Arbeitsplatzmangel - eine beschleunigte Alterung, da Jüngere fortziehen und Ältere zurück- bleiben - leere Gemeindekassen mit der Folge eines Abbaus von technischer und sozialer Infrastruktur - eingeschränktes Angebot im öffentlichen Nahverkehr - geschlossene Schulen - reduziertes Freizeit- / Kulturangebot - Schließung von Arztpraxen / Verlust des Hausarztes - steigende Infrastrukturkosten, insb. im Bereich Frischwasserversorgung u. Abwasserentsorgung Wenn ich mir diesbezüglich die Entwicklungs- und Prognosedaten für den Kreis Warendorf betrachte, dann blicken Sie insgesamt auf eine sehr gemäßigte Entwicklung hinsichtlich der Bevölkerungsabnahme und auch hinsichtlich der Altersverschiebungen. Auch die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung inkl. der Entwicklung der Arbeitslosenzahlen erscheinen in einem eher positiven Licht. Diese relative Stabilität sollte deshalb für eine pro-aktive Entwicklungssteuerung genutzt werden, in dem Sinne einer frühzeitigen gestaltenden Vorsorge für eine nachhaltige stabile Entwicklung. Hierbei wird auch die interkommunale Zusammenarbeit der Städte und Gemeinden und dem Kreis an Bedeutung gewinnen. Insgesamt gesehen werden alle gesellschaftlichen Akteure gefordert sein, sich diesen Herausforderungen und den neuen Wirklichkeiten der demografischen Veränderungen zu stellen. Die Anpassungsleistungen und strategischen Veränderungen, die Ihnen als Kommune abverlangt werden, können von der kommunalen Politik und Verwaltung keinesfalls alleine geschultert werden. Gefordert sind daneben auch die schöpferischen Fähigkeiten sowie die verantwortliche Mitwirkung und das Engagement der Bürgerinnen und Bürger und in besonderer Weise auch der Älteren. Allerdings ist es bislang noch nicht gelungen, die vorhandenen Leistungspotenziale, die Mitwirkungsbereitschaft und den Gestaltungswille der Menschen zur vollen Entfaltung zu bringen. Und dies gilt nicht nur für engagierte und en-gagementinteressierte Ältere, sondern für alle Altersgruppen. Die engagierten Älteren als Produzenten und Co-Produzenten gemeinwohlorientierter Leistungen zu sehen, sie als Entwicklungs-Partner anzuerkennen, ihnen Mittel für die Umsetzung von Projekten zur Verfügung zu stellen, ihnen Verantwortungsbereiche zu übertragen, die sie in einem hohen Maße selbstorganisiert in Kooperation mit der Verwaltung umsetzten, dies fällt vielen Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung nach wie vor sehr schwer. Der Frage der ich im Folgenden nachgehen möchte lautet deshalb: Warum ist dies so? Und wie kann es gelingen, die vorhandenen zivilgesellschaftlichen Kräfte zu aktivieren und die Bürgerinnen und Bürger im Interesse der Bearbeitung und Lösung wichtiger Zukunftsaufgaben einzubinden: Stichwort „Die Herausforderung des Demografischer Wandel erkennen, bearbeiten und bewältigen“. Der Beantwortung der Frage möchte ich mich in drei Schritten nähern: 1. Zunächst werde ich den Blick auf die kommunale Politik und Verwaltung richten und fragen ob die Verwaltungslogik das Engagement bzw. die Einbindung älterer Menschen in das institutionelle Angebot im Gemeinwesen verhindert oder behindert und warum das so ist. 2. Im zweiten Teil werde ich einen Blick auf die Handlungslogik bürgerschaftlich Engagierter richten und fragen, ob die Motive und das Selbstverständnis der Engagierten die Potenzialerschließung durch die Kommune erschweren. 3. Im dritten Teil werde ich Ihnen Handlungsfelder aufzeigen, an denen bürgerschaftliches Engagement ansetzen kann und aus der Praxis abge-leitete Handlungsansätze und Empfehlungen vorstellen, wie bürgerschaftliches Engagement zukunftsfähig gefördert werden kann. 1. Verwaltungslogik als Engagementverhinderer? Hans-Josef Vogel, Bürgermeister der Stadt Arnsberg in Nordrhein-Westfalen, ein entschiedener Verfechter der Bürgerorientierten Kommune tritt neben anderen Kommunalpolitikern seit Jahren nicht nur in Arnsberg sondern bundesweit für ein engagementfreundliches, beteiligungsorientiertes ‚Klima' in den Kommunen ein. Eines seiner Hauptargumente: Kommunalpolitik und -verwaltung sollen sich auf ihre ursprünglichen Prinzipien besinnt und sich für die Teilhabe und Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger öffnen. In einem Vortrag den er im Rahmen einer Veranstaltung des Bundesnetzwerks Bürgerschaftlichen Engagements und der Senatskanzlei des Landes Berlin 2005 gehalten hat, geht er der Frage nach, ob Engagementförderung als kom-munale Pflichtaufgabe anzusehen ist. Im Ergebnis seiner historisch und prinzipiellen Analyse beantwortet er diese Frage mit einem eindeutigen „Ja“. Die Stadt, wie wir sie heute kennen, hat eine Doppelstruktur: Sie ist politische Kommune, d. h. politisch-administratives System und Bürger-Kommune, d. h. bürgerschaftlicher Lebens- und Gestaltungsraum. Diese Doppelstruktur findet sich – historisch betrachtet – bereits in den Prinzipien der kommunalen Selbstverwaltung der preußischen Städteordnung von 1808. Diese „Kommunale Selbstverantwortung“ wurde von Freiherr von Stein wesentlich mitinitiiert und gestaltet mit dem Ziel, eine stärkere Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Verwaltung des Gemeinwesens zu erreichen. Aus heutiger Sicht lässt sich dies mit der Vokabel vom „aktivierenden Staat bzw. der aktivierenden Verwaltung“ übersetzen. Folie 5 Drei Zentrale Gründe hatte Freiherr von Stein damals im Blick: - Die Stärkung des Verantwortungsbewusstseins und der Verantwortung der Bürgerschaft - Die schnellere, bessere und ökonomische Erledigung der öffentlichen Aufgaben durch die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger sowie die größere Sachnähe und Sachkunde, auch um die, wie es bei Stein heißt „im Aktenstaub versunkene staatliche Bürokratie aufzurütteln“ - Die Bindung der gesellschaftlichen Kräfte an den Staat und höhere Identifikation mit dem Staat In ähnlicher Weise hat das Bundesverfassungsgericht noch in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts in der Tradition des Freiherrn von Stein festgestellt: „Kommunale Selbstverwaltung bedeutet ihrem Wesen und ihrer Intention nach Aktivierung der Beteiligten für ihre eigenen Angelegenheiten, die die in der örtlichen Gemeinschaft lebendigen Kräfte des Volkes zur eigenverantwortlichen Erfüllung öffentlicher Aufgaben der engeren Heimat zusammenschließt mit dem Ziel, das Wohl der Einwohner zu fördern“. Im Ergebnis seiner Analyse zieht Bürgermeister Vogel das Fazit, dass Ursprung und Ausgangspunkt der modernen „Kommunalen Selbstverwaltung“ die Engagementförderung war, wie wir sie auch heute verstehen. Engagementförderung ist demnach nicht eine Pflichtaufgabe, die der Staat den Kommunen übertragen müsste, sondern sie ist konstitutives Element der modernen kommunalen Selbstverwaltung, sie ist Kommunale Selbstverwaltung unter den Bedingungen demokratischer Verfassung und damit Pflichtaufgabe in einem besonderen Sinn. Die Bürgerinnen und Bürger haben folglich ein Recht auf Teilhabe an der Gestaltung des Lokalen. Von einer so verstandenen Engagementförderung haben wir uns unter den Bedingungen des Parteienstaates insbesondere in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts jedoch immer weiter entfernt. Stattdessen haben wir die Kommune als politischadministratives System ausgedehnt sowie die Entfaltung und Gestaltung der Bürgerkommune hinten angestellt. Dass der Staat und seine Einrichtungen, aber auch unsere Gesellschaft und ihre Institutionen diesem Recht nur unzureichend entspricht, lässt sich u.a. daran erkennen, dass das vorhandene Engagementpotenzial der Bürgerinnen und Bürger noch nicht in großem Umfang und nicht flächendeckend aktiviert wurde. Die Befunde der Freiwilligen-Surveys von 1999 und von 2004 liefern uns hierfür die entscheidenden Hinweise. Ich werde im 2. Teil meines Vortrags darauf zurückkommen. Dies zeigen aber auch die Erfahrungen, die wir bei der Umsetzung des Bundesmodellprogramm „Erfahrungswissen für Initiativen“ gemacht haben. Und ähnliche Erfahrungen zeichnen sich auch beim Folgeprojekt „Den demografischen Wandel gestalten – das Erfahrungswissen der Älteren nutzen“ ab, das von der Robert Bosch Stiftung gefördert wird. Zwischenfazit: Engagementförderung ist eine kommunale Pflichtaufgabe, der die Kommunen im Sinne einer umfassenden Bürgerbeteiligung und Engagementpotenzialerschließung bislang nicht gerecht werden. Damit ist jedoch nicht gesagt, dass Kommunen das freiwillige Engagement nicht uterstützen bzw. nicht nach Wegen suchen, die Förderung des Bürgerengagements zu verbessern. In Expertisen und Studien die das ISAB 1998 und 1999/2000 im Auftrag der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchführte, konnten wir zeigen, dass freiwilliges Engagement zu unterstützen, für Kommunen nicht neu ist, dass jedoch die bereichsübergreifende Sichtweise der Engagementförderung den meisten Kommunen fremd ist. Die Engagementförderung ist in den Kommunen politisch und administrativ den jeweiligen Ressortthemen zugeordnet. In der Regel erfolgt die kommunale Unterstützung des freiwilligen Engagements zwischen den Fachverwaltungen und den mit ihnen kooperierenden Vereinigungen und Trägern (wie Wohlfahrtsverbänden, Sportverbände etc.). Jede Fachverwaltung (Dezernat) beschränkt sich auf die Bereiche, die in ihre Zuständigkeit fallen. Diese Aufteilung der Zuständigkeiten für verschiedene Engagementbereiche auf die einzelnen Ämter oder Fachabteilungen und punktuelle Fördermaßnahmen erschweren jedoch eine eigenständige, bereichsübergreifende Engagementföderpolitik und eine umfassende Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in die Mitgestaltung kommunaler Belange. Hinzu kommt, dass den Fachverwaltungen in der Regel anliegens- und ergebnisoffene Aufgabenstellungen und Aufgabenwahrnehmungen fremd sind. Dies wiederum erschwert die Entwicklung und Erschließung neuer Verantwortungsrollen und Verantwortungsräume für engagement- und teilnahmeinteressierte Bürgerinnen und Bürger, deren Vorstellungen und Mitwirkungsbereitschaft nicht von Anfang an auf problemorientierte und produktive Kooperationen angelegt sind. Notwendig sind deshalb: - Neue Bilder von Gesellschaft und Staat, - Neue Formen der Ansprache und der Wertschätzung der Bürgerinnen und Bürger (und insbesondere der Älteren), - Neue Formen der Unterstützung, der Organisationen und der Netzwerkarbeit, aber auch neue Transparenz und Offenheit der Institutionen, ihrer Ziele und Programme. 2. Handlungslogik bürgerschaftlich Engagierter Ich möchte nun den Blick auf die Handlungslogik bürgerschaftlich engagierter Lenken. Die Freiwilligensurveys von 1999 und 2004 geben uns ein umfassendes Bild vom Engagement in Deutschland: zum Umfang, zu den Motiven aber auch zu den Unterstützungserwartungen engagierter und engagementinteressierter Bürgerinnen und Bürger. Zunächst zwei erfreuliche Ergebnisse: Folie 6 Erstens: die Engagementquote, also der Anteil von freiwillig Engagierten an der Bevölkerung ab 14 Jahren, ist zwischen 1999 und 2004 um zwei Prozentpunkte von 34 % auf 36 % gestiegen. Und auch die Intensität des freiwilligen Engagements hat sich erhöht, d.h. der Anteil der Engagierten, die mehr als eine Aufgabe oder Funktion übernommen haben, hat von 37 % auf 42 % zugenommen. Zweitens: auch das Engagementpotenzial hat sich deutlich erhöht. Zum einen ist die Bereitschaft bei nicht Engagierten, sich freiwillig zu engagieren, gestiegen. Diese Gruppe hat sich in der Bevölkerung um sechs Prozentpunkte von 26 % auf 32 % vergrößert. Zum anderen wollten sich 2004 diejenigen Menschen, die bereits engagiert waren, zu einem deutlich höheren Anteil noch stärker engagieren. Beide Entwicklungen können als Beleg dafür genommen werden, dass sich einige Rahmenbedingungen durchaus verbessert haben. Andererseits kann man auch nach den Ursachen fragen, warum aus dem Engagementpotenzial nicht in größerem Umfang faktisches Engagement entstanden ist? Wenn man sich die diesbezüglichen Verbesserungswünsche der Freiwilligen an den Staat, die Öffentlichkeit und die Institutionen anschaut werden die Gründe schnell deutlich. Ein wichtiger Grund ist darin zu sehen, dass gerade den wichtigsten Erwartungen und Motiven der Engagierten bislang nicht hinreichend entsprochen wurden. Ich greife hier nur einige Ergebnisse heraus. Folie 7 Das Hauptproblem, das freiwillig Engagierte in den Organisationen und Einrichtungen wahrnehmen, ist unverändert die finanzielle Knappheit, insbesondere, wenn es um die Finanzierung von Freiwilligenprojekten geht. Dieses Problem hat sich allerdings zwischen 1999 und 2004 nicht weiter verstärkt. 1999 folgte der Mangel an Räumlichkeiten und Ausstattungsmitteln an zweiter Stelle des Verbesserungsbedarfs. Dieser Punkt wurde von den Freiwilligen 2004 etwas günstiger eingeschätzt. Folie 8 Mit Blick auf Staat und Öffentlichkeit wird erkennbar, dass die Engagierten bei der öffentlichen Information und Beratung sowie der öffentlichen Kommunikation über das freiwillige Engagement bislang noch keine hinreichenden Fortschritte sehen. Die zielgenaue und bedarfsgerechte Information über freiwilliges Engagement sowie eine angemessene Medienpräsenz werden in Zukunft neben der Gewährleistung eines ausreichenden Versicherungsschutzes für Freiwillige wesentliche Zukunftsaufgaben der öffentlichen Förderung des freiwilligen Engagements sein. Doch gerade was diese zielgenaue und bedarfsgerechte Information über freiwilliges Engagement anbelangt, erleben wir seit Jahren einen zu langsamen Ausbau der Engagement unterstützenden Infrastruktur. Wir wissen aus zahlreichen Projekten und Untersuchungen, welche wichtigen Leistungen Bürgerinnen und Bürger in ihrem bürgerschaftlichen, freiwilligen und ehrenamtlichen Engagement zu leisten Bereit und in der Lage sind, wenn sie vor Ort in ihren Kommunen eine gut funktionierende, über Jahren etablierte und kontinuierlich weiterentwickelte Agentur für Bürgerengagement haben, auf die sie zurückgreifen können. Ich spreche von Selbsthilfekontaktstellen, Seniorenbüros, Freiwilligen-Agenturen, Freiwilligen-Zentren und Anlaufstellen mit ähnlicher Zielstellung. Solche Agenturen können Engagierte in Anspruch nehmen, wenn sie Vermittlungshilfe für ein Engagement möchten. Oder wenn Sie eine Projektidee haben und Unterstützung für diese Projektentwicklung benötigen. Wir wissen, welche Leistungen von finanziell abgesicherten Agenturen für die Zivilgesellschaft, für die kommunale Entwicklung erbracht werden. Und dennoch haben wir eine Situation, in der eine große Zahl von Agenturen sich bezüglich ihrer Existenzsicherung in einem prekären Zustand befinden. Dies betrifft sowohl ihre finanzielle Situation als auch die personelle Ausstat-tung. Und nicht nur das, vielen örtlichen Agenturen werden die notwendigen finanziellen und ideellen Unterstützungsleistungen seitens der Kommunen entweder überhaupt nicht gewährt oder entzogen, weil das Geld für freiwillige Leistungen knapp geworden ist und sich Kommune dann einfach aus der Unterstützung bewährter Infrastruktur zurückziehen. Bei der Sicherstellung einer solchen Basisfinanzierung sind die Kommunen als zentrale Orte des bürgerschaftlichen Engagements in der Pflicht. Auch und gerade in Zeiten knapper finanzieller Mittel gewinnt die Engagementförderung als Aktivierung engagierter Bürgerinnen und Bürger und als Mobilisierung von Ressourcen eine besondere Bedeutung. Das betrifft die Entwicklung der örtlichen und regionalen Infrastruktur des freiwilligen Engagements: so z. B. die Finanzierung und der Ausbau von Freiwilligen-/Agenturen/-Zentren, Seniorenbüros und Selbsthilfekontaktstellen. Das Engagement einzelner Bürger und die Aktivitäten von Vereinen, Gruppen und sonstigen Zusammenschlüssen können wichtige Beiträge zur Erbringung sozialer Dienstleistungen und zur Sicherung von Angeboten darstellen. Dabei wird es in Zukunft sicherlich noch stärker als heute darum gehen, sorgfältig auszutarieren, was die Bürgerinnen und Bürgern leisten können, was von bürgerschaftlichen Organisationen übernommen wird und was weiterhin eine öffentliche und von Kommunen und Staat zu erbringende Leistung sein wird. In diesem Zusammenhang wird es bedeutsam sein, die Vorstellungen der Bür-gerinnen und Bürger von ihrem Engagement ernst zu nehmen. Sie stellen im Durchschnitt eine konkrete Zeit von fünf bis sechs Stunden in der Woche zur Verfügung. Sie beanspruchen zu Recht die Möglichkeit des Ausstiegs aus ihrer Arbeit. Sie wollen Entscheidungskompetenz oder Mitspracherecht bei Planung und Ausführung. Dies gilt es bei der Frage der Ausweitung der Teilhabe und des Engagements in den Kommunen zu beachten und zu organisieren. Insbesondere dann, wenn nicht 10 oder 20 Bürgerinnen und Bürger mitarbeiten und sich für ihre lokale Lebenswelt engagieren wollen, sondern Hunderte oder Tausende. Denn dass eine immense Kreativität, Engagement- und Leistungsbereitschaft und viele Kompetenzen bei den Bürgerinnen und Bürger und insbesondere auch innerhalb der älteren Generation vorhanden sind, hat zuletzt das Bundesmodellprogramm „Erfahrungswissen für Initiativen“ das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wurde. Das Programm hat auch von der bildungs-, engagement- und seniorenpolitischen Seite gezeigt, wie diese Potenziale erschlossen und genutzt werden können. 3. Handlungsfelder, Handlungsansätze und –empfehlungen für bürgerschaftliches Engagement Die folgende Grafik vermittelt einen Eindruck, in welchen kommunalen Handlungsfeldern bürgerschaftliches Engagement ansetzen kann. Folie 9 Wie Sie sehen, sind es fast alle Bereiche, die im kommunalen Handeln relevant sind. Man könnte jetzt die einzelnen Bereiche jeweils danach durchgehen und konkrete Projektbeispiele oder Engagementmöglichkeiten benennen. Ich denke, Frau Appel wird in ihrem Vortrag eine ganze Reihe konkreter Beispiele benennen. Abschließend noch ein Beispiel aus der Praxis: Um den Anforderungen der demografischen Veränderungen und des beschleunigten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels zu entsprechen, hat die Stadt Arnsberg in den vergangenen zehn Jahren die strategischen Kompetenzen der Stadtverwaltung kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Begleitet von einem Paradigmenwechsel: Positive Rollendefinitionen für bürgerschaftlich Engagierte und insbesondere auch für Ältere: Ressourcen- und Potenzial-Modell statt Defizit-Modell. Um die Stadtverwaltung zur Zukunftsagentur und zur Agentur für Bürgerengagement weiterzuentwickeln, wurde eine eigene Stabsstelle Zukunftsagentur / Stadtentwicklung, eine Geschäftsstelle Engagementförderung als Koordinationsstelle für Bürgerengagement und ein Bürgerinformationssystems Zukunft Alter geschaffen. Ergänzt wird dies durch einen Seniorenbeirat und das Arnsberg „Senioren-Netzwerk“. Wichtige Programm- und Maßnahmenvorschläge an den Rat erfolgen auf der Grundlage langfristig angelegter Konzepte und Masterpläne, deren Umsetzung evaluiert wird. Dadurch werden Transparenz und Qualitätssicherung hergestellt. Als Erfolgsfaktoren bei der Ausweitung der Bürgerbeteiligung und des Bürgerengagements werden u.a. genannt: - Raum für selbständiges und eigenverantwortliches Handeln und Entscheiden schaffen und die Vernetzung fördern - An den Interessen der Bürgerinnen und Bürger bzw. der Älteren orientierte Verantwortungsrollen im individuellen Lebensalltag schaffen. Dazu gehören: - Flexibilität des Zeitrahmens für bürgerschaftliches Engagement beachten - Engagierte schon im Vorfeld an der Festlegung von Zielen beteiligen - Chancen zum jederzeitigen Wiederausstieg geben, Mobilitätsbedürfnisse im Engagement berücksichtigen - Keine Rollen als Lückenbüßer schaffen - Darauf achten, das das Engagement Spaß macht und in Gemeinschaften geleistet werden kann - Öffnung von Institutionen von Grund auf für bürgerschaftliches Engagement - Vorhandene interne Ressourcen und Kompetenzen nutzen - Aktivierende Führung durch die politische Spitze der Kommune Ergänzen möchte ich diesen Katalog um einige weitere wichtige Handlungsempfehlungen: - Anerkennungskultur entwickeln / vorleben / stärken BE und Ehrenamt sollte durch eine gelebte Anerkennungskultur getragen sein. Z.B. Einbindung ehrenamtlicher Leistungen in Internetauftritte des Kreises / der Stadt; kommunale Pressearbeit / Berichterstattung; Auszeichnung von Aktivitäten; Räume für Mitwirkungsmöglichkeiten aufzeigen - Unterstützungsstrukturen aufbauen Bürgerschaftliches Engagement erwächst aus der Identität der Akteure mit der Kommune, in der sie leben. Angesichts der großen Potenziale (insb. auch der noch nicht genutzten) ist es wichtig, eine Engagement fördernde/unterstützende Infrastruktur aufzubauen und diese bedarfsgerecht weiterzuentwickeln, z.B. in Form von Seniorenbüros, Freiwilligenagenturen, zentrale Vernetzungsstellen, Ansprechpartner in der Verwaltung, Unterstützung der Bildung von Netzwerken und Identität stiftende Aktivitäten zu entwickeln. - Stadt-(teil)-Feste, Markt der Möglichkeiten, Ehrenamtstage etc. - Aktivierung bürgerschaftlichen Engagements durch wechselseitige Information und Kommunikation über Themen, Projekte und konkrete Mitwirkungsmöglichkeiten, - Akzeptanzförderung und Öffnung privater und öffentlicher Institutionen für bürgerschaftliche Kooperationsformen, - Angebote von Qualifizierungsmaßnahmen, - Initiierung von Public-Privat-Parternship-Modellen Die langfristige Etablierung bürgerschaftlichen Engagements gibt es nicht zum Nulltarif. Im Vergleich zum erwartbaren Nutzen müssen vergleichsweise Mittel in begrenztem Umfang bereitgestellt werden (z.B. Raum-, Sach- und Reisekosten, Versicherungsschutz, Projektmittel) - Potenziale des Alters nutzen Die Potenziale des Alters sind vielfältig und diese zu nutzen, bringt vielfache Chancen für eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik und für die Gestaltung der demografischen Herausforderungen. Dies belegt eindrücklich das Bundesmodellprogramm „Erfahrungswissen für Initiativen“, das ich bereits erwähnt habe. Kommunale Seniorenpolitik solle sich an die Selbstverantwortung und Selbstorganisationsfähigkeit der älteren Bürger/innen richten – etwa unter der Fragestellung „Was kann ich selbst für ein erfolgreiches Alter tun?“ – „Was kann ich selber zum Gemeinwohl beitragen?“ - Nutzung des Erfahrungswissen der Älteren - Ehrenamtliche Tätigkeiten von Älteren forcieren durch Bestandsaufnahme und Vermittlung von Einsatz- und Mitgwirkungsmöglichkeiten - Durchführung von aktivierenden Befragungen und Initiierung neuer Beteiligungsverfahren (z.B. Zukunftswerkstätten, Bürgerforen etc.) - Qualifierungsangebote für engagierte oder engagementinteressierte Ältere (z.B. Ausbildung von seniorTrainerinnen nach dem im EFI-Modellprogramm erprobten Bildungs- und Strukturkonzept) – Das Land NRW fördert entsprechende Ausbildungen über ein breites Landesprogramm Fazit: Die erfolgreiche und zukunftsorientierte Gestaltung des demografischen Wandel wird den Kommunen nur im Zusammenspiel mit ihren Bürger/innen und Akteuren vor Ort gelingen. Angesichts der begrenzten Ressourcen in den kommunalen Haushalten liegt eine große Option für die zukunftsfähige Gestaltung kommunaler Aufgaben darin, dass sich Bürger/innen in diesen Bereichen ehrenamtlich engagieren. Dies eröffnet nicht nur ein großes Angebotsspektrum gerade für kleinteilige bedarfsgerechte Dienstleistungsangebote, sondern erhöht auch maßgeblich die Identifikation der Bürgerinnen mit ihrer Stadt/ Gemeinde/ Kreis. Bei der Förderung des Bürgerengagements und der Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger bei der Gestaltung des demographischen Wandels gibt es keine Patentlösungen: Vor Ort sind differenzierte Strategien notwendig, um die Belange kleiner und großer Kommunen bzw. ländlicher und städtischer Räume zu berücksichtigen. Aber es gibt hinreichend gute Lösungsmodelle und praktikable Strategiekonzepte die von den Kommunen aufgegriffen werden können. Die Zeit dafür ist reif, in den Kommunen im skizzierten Sinne flächendeckend aktiv zu werden ist. Ich hoffe, Ihnen einige Anregungen für unsere Diskussion geliefert zu haben. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit Quellen: Bertelsmann Stiftung: Internetportal - Aktion Demographischer Wandel. Quelle: www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/ xchg/SID-0A000F14-1C5C426F/bst/hs.xsl/prj_5092.htm Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Demographie konkret - Handlungsansätze für die kom-munale Praxis. 1. Auflage 2004, ISBN 3-89204-850-9, ISBN-13: 978-3-89204-850-3 Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Wegweiser Demographischer Wandel 2020 - Analysen und Handlungskonzepte für Städte und Gemeinden. 1. Auflage 2006, ISBN 3-89204-875-4, ISBN-13: 978-3-89204-875-6 Bertelsmann Stiftung: Internetportal - CIVITAS-Netzwerk bürgerorientierter Kommunen in Deutschland. Quelle: www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-0A000F14-1C5C426F/ bst/hs.xsl/prj_5945.htm Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Leitbild Bürgerorientierte Kommune - Orientierungsrah-men und Qualitätsmaßstab, 2. überarbeitete Auflage 2003. Quelle: bertelsmann-stiftung.de/bst/de/media/6_Leitbild_BK.pdf Braun, Joachim / Bischoff, Stefan / Gensicke, Thomas: Förderung des freiwilligen Engagements und der Selbsthilfe in Kommunen. Kommunale Umfrage und Befragung von Selbsthilfekontaktstellen, Freiwilligenagenturen und Seniorenbüros zur Förderpraxis und zur künftigen Unterstützung des freiwilligen Engagements; Bundeswettbewerb: Engagement unterstützende Infrastruktur in Kommunen. ISAB-Verlag Köln 2001. ISAB-Schriftenreihe Nr. 72. ISBN 3-929877-18-X Braun, Joachim / Abt, Hans Günter / Bischoff, Stefan: Leitfaden für Kommunen zur Information und Beratung über freiwilliges Engagement und Selbsthilfe. Köln: ISAB-Verlag 2000. ISAB-Schriftenreihe Nr.68. ISBN 3-929877-16-3 Bischoff, Stefan / Braun, Joachim / Olbermann, Elke (Hrsg.): Leitfaden für die Nutzung des Erfahrungswissens der Älteren als seniorTrainerin und in seniorKompetenzteams. Arbeitshilfe für Seniorenbüros, Freiwilligenagenturen und Selbsthilfekontaktstellen zur Anwendung des Konzeptes "Erfahrungswissen für Initiativen". Köln: ISAB-Verlag 2005. ISAB-Schriftenreihe Nr. 90. ISBN 3-929877-23-6 Braun, Joachim / Kubisch, Sonja / Zeman, Peter (Hrsg.): Erfahrungswissen und Verantwortung - zur Rolle von seniorTrainerinnen in ausgewählten Engagementbereichen.Gutachten aus dem wissenschaftlichen Beirat zum EFI-Programm. Köln: ISAB-Verlag 2005. ISAB-Schriftenreihe Nr. 89. ISBN 3-929877-22-8 Braun, Joachim / Burmeister, Joachim / Engels, Dietrich (Hrsg.): seniorTrainerin: Neue Verantwortungsrolle und Engagement in Kommunen. Bundesmodellprogramm "Erfahrungswissen für Initiativen". Bericht zur ersten Modellprogrammphase. Köln: ISAB-Verlag 2004. ISAB-Schriftenreihe Nr. 84. ISBN 3-929877-21-X Braun, Joachim / Brendgens, Karl-Ulrich: Freiwilliges Engagement älterer Menschen. Ergebnisse der Repräsentativerhebung 1999 zu Ehrenamt, Freiwilligenarbeit und bürgerschaftlichem Engagement. Juli 2000. Erschienen in: Sybille Picot (Hrsg.): Freiwilliges Engagement in Deutschland: Frauen und Männner, Jugend, Senioren und Sport. Ergebnisse der Repräsentativerhebung 1999 zu Ehrenamt, Freiwilligenarbeit und bürgerschaftlichem Engagement. Schriftenreihe des BMFSFJ, Bd. 194.3 Kohlhammer Verlag. Dezember 2000. Braun, Joachim/ Abt, Hans Günter: Zugangswege zu Bereichen und Formen des freiwilligen Engagements. Ergebnisse der Repräsentativerhebung 1999 zu Ehrenamt, Freiwilligenarbeit und bürgerschaftlichem Engagement. Juli 2000, Erschienen in: Joachim Braun/ Helmut Klages (Hrsg.): Zugangswege zum freiwilligen Engagement und Engagementpotenzial in den neuen und alten Bundesländern. Ergebnisse der Repräsentativerhebung 1999 zu Ehrenamt, Freiwilligenarbeit und bürgerschaftlichem Engagement. Schriftenreihe des BMFSFJ, Bd. 194.2. Kohlhammer Verlag. Dezember 2000. Enquete-Kommission Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements (Hrsg.): Auf dem Weg in eine zukunftsfähige Bürgergesellschaft. Abschlussbericht der Enquete-Kommission Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements. Deutscher Bundestag Drucksache 14/8900. Gensicke, Thomas: Freiwilliges Engagement in Deutschland 1999–2004 - Kurzfassung. Ergebnisse der repräsentativen Trenderhebung zu Ehrenamt, Freiwilligenarbeit und bürgerschaftlichem Engagement. Durchgeführt im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. TNS Infratest Sozialforschung, München, Dezember 2005. Gensicke, Thomas / Picot, Sibylle / Geiss, Sabine: Freiwilliges Engagement in Deutschland 1999–2004. Ergebnisse der repräsentativen Trenderhebung zu Ehrenamt, Freiwilligenarbeit und bürgerschaftlichem Engagement. Durchgeführt im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Vorgelegt von TNS Infratest Sozialforschung. München, Dezember 2005 Vogel, Hans-Josef: Demografischer Wandel und die Konsequenzen für Kommunen und Regionen: "Arnsberg im Aufbruch". Erschienen in: "Europa kommunal", 5/2006 Vogel, Hans-Josef: Den demografischen Wandel aktiv gestalten - "Altersgerechte Stadtentwicklung. Ein Beispiel". Vortrag im Rahmen des Seminars "Den demografischen Wandel gestalten" des Bundesverbands für Wohneigentum und Stadtentwicklung e.V. in Leipzig, 16. November 2006. Quelle: www.arnsberg.de/buergermeister/ veroeffentlichungen/2006/ demografischer-wandel-leipzig.pdf Vogel, Hans-Josef: Engagementförderung eine Pflichtaufgabe der Kommunen ? Vortrag im Rahmen einer Veranstaltung des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) in Kooperation mit der Senatskanzlei des Landes Berlin, am 8. September 2005. Quelle: www.arnsberg.de/buergermeister/ veroeffentlichungen/2005/ engagementfoerderungpflichtaufgabe.pdf |
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